Aufnahme-Modalitäten

Statt das Kind unsere Wege zu lehren, lasst uns ihm Freiheit geben sein eigenes Leben nach seiner Weise zu leben. (Maria Montessori)

Haben Sie Interesse an der Neuen Schule, sind folgende Aufnahme-Modalitäten vorgesehen:

  • Für den Erstkontakt melden Sie sich telefonisch oder per e-mail in der Schule (0676/795 81 04, kontakt@neueschule.at). Hier können erste Fragen kurz beantwortet werden.
  • Anschließend wird ein Termin für eine Hospitation vereinbart: Das bedeutet, dass die Eltern (ohne Kind) einen Vormittag lang als Beobachter in die Schule kommen, das Schulgeschehen mitverfolgen und anschließend mit den PädagogInnen reflektieren. Für die Hospitation nehmen Sie sich von 9:00 bis 12:00 Zeit, es wird ein Unkostenbeitrag von 15 Euro eingehoben.
  • Nun sollten sich die Eltern mindestens einige Tage Zeit nehmen um noch einmal zu überlegen bzw. miteinander zu besprechen, ob sie hinter den Konzepten der Neuen Schule stehen. Auch die PädagogInnen wünschen sich diese "Bedenkzeit".
  • Wenn die Eltern sich "ihrer Sache sicher" sind und alle Beteiligten eine Aufnahme befürworten, gibt es das Aufnahme-Gespräch. Hier werden die vertraglichen Verpflichtungen (Elternmitarbeit, Zahlungen) noch einmal durchbesprochen. Die Eltern erhalten den Schul-Vertrag zur Unterzeichnung.
  • Bevor das Kind definitiv in die Schule einsteigt, kommt es einen oder mehrere Tage lang "schnuppern". Es nimmt - zeitlich begrenzt - am Schulgeschehen teil wie jeder andere Schüler. So kann beurteilt werden, ob es gut in die Gruppe passt und keine Schwierigkeiten zu erwarten sind.
  • Der Vertrag wird vom Vorstand gegengezeichnet und das Kind offiziell bei der Schulbehörde angemeldet.
  • Abschließend stellt sich die Familie bei einem Elternabend den anderen Eltern vor.
  • Es gibt eine zweimonatige Probezeit, in der der Vertrag von beiden Seiten jederzeit gekündigt werden kann. Erfolgt keine Kündigung, geht er automatisch in einen unbefristeten Vertrag über.

Die Nachfrage ist enorm und die "Neue Schule" muss leider jedes Jahr Familien abweisen. Trotzdem machen wir keine Wartelisten auf Jahre im Voraus, denn die Erfahrung hat gezeigt, dass sie nicht halten: Sie verleiten Eltern dazu, schon Kleinkinder anzumelden, auch wenn sie nicht einmal in der Gegend wohnen, nur mit der Perspektive, eventuell einmal aus Wien heraus zu ziehen. Es macht keinen Sinn, sich mehr als ein Jahr vor der Schuleinschreibung bei uns zu melden. Die Entscheidung, welche Kinder wir nehmen können, fällt etwa zehn Monate vor Schulbeginn.

 

 

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