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Fehler und Fehlerkontrolle

Fehler sind grundsätzlich wertvoll und führen zu selbstgewonnener Erkenntnis. Niemand soll Angst vor Fehlern haben, sondern sie als Chance erkennen. Der Weg zu exakten Resultaten (z.B. Mathematik) darf ein Weg mit Fehlern sein, damit alle Seiten einer Erkenntnis und deren Grenzbereiche ausgelotet werden können. Das den Kindern zur Verfügung gestellte Material beinhaltet meist die Möglichkeit der Selbstkontrolle, um unabhängig von einer ständigen LehrerInnen-Kontrolle lernen zu können.

Wenn einem Kind ein Missgeschick passiert, etwas herunterfällt oder kaputt geht, gibt es keine Vorwürfe, denn Fehler sind erlaubt. Und das Kind bringt selbständig, ohne die Hilfe von Erwachsenen (soweit irgendwie möglich), alles wieder in Ordnung. Die Sicherheit, Fehler selbst wieder gut machen zu können, bringt Kindern Selbstvertrauen und Zufriedenheit. Ein hektisches Eingreifen von uns Erwachsenen - eventuell noch gepaart mit Vorwürfen -macht Kinder unselbständig, abhängig und unsicher.

wind