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Fernsehen

Selbst wenn Kinder nur die Sendungen sehen, die für ihr Alter freigegeben sind,schadet ihnen regelmäßiger Fernsehkonsum auf vielen Ebenen. Die Problematik dieses Mediums lässt sich schwer auf wenige Sätze beschränken. So sei nur kurz erwähnt:

  • Die Fülle an Informationen: Um das Gesehene zu verarbeiten, brauchen Kinder ein Vielfaches der vor dem Fernseher verbrachten Zeit. "Unverdaute" Eindrücke hindern sie daran zu eigenen Tätigkeiten zu gelangen.
  • Die Geschwindigkeit der Abfolge und die Unmöglichkeit von Wiederholungen.
  • Die Zweidimensionalität jeder visuellen Information.
  • Die Unmöglichkeit mit anderen Sinnen als nur den Augen wahrzunehmen: Nichts kann "begriffen" oder "gespürt" werden - Informationen auf die vor allem junge Kinder angewiesen sind.
  • Die nicht vorhandene Serialität: Szenen werden unterbrochen, aneinandergestückelt, ohne dass die reale Abfolge nachvollziehbar ist.
  • Die Unmöglichkeit einzugreifen: Noch im Jugendalter besteht der Hauptteil des sozialen Lernens daraus zu erforschen, welche Reaktionen eigenes Tun verursacht. Auch hier bringt das Fernsehen eine grobe Verzerrung der Realität.
  • Die Bewegungslosigkeit, zu der Fernsehen verführt.
  • Zum Thema Fernsehen empfehlen wir "Das Beta-Kind" von Michael Millner, "Das Verschwinden der Kindheit" von Neil Postman und die gesamte Literatur von Rebeca Wild.
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