> Home

Geschlechtsspezifische Pädagogik

Unterschiedliche Geschlechter haben - teils angeboren, teils umweltbedingt - unterschiedliche Bedürfnisse. Wir bemühen uns auf diese Bedürfnisse einzugehen um einen positiven und entspannten Umgang miteinander zu gewährleisten.

In alternativpädagogischen Projekten entstehen kaum Gruppenbildungen, weil die Schüler von Anfang an gewohnt sind miteinander zu arbeiten und zu spielen. Nichtsdestotrotz interessieren sich Mädchen und Buben oft zu anderen Zeitpunkten für diverse Fachgebiete. Bedingt durch Unterschiede in der Gehirnentwicklung und soziale Vorbilder sind Mädchen im Sprach- und Buchstabenerwerb meist "früher dran" als Buben, die oft noch länger bei motorisch orientierten Aktivitäten bleiben.

Wir achten auf eine gleichmäßige Geschlechter-Verteilung, weil Mädchen und Buben - wenn sie nicht durch Vorgaben gesteuert werden und ihre natürlichen Bedürfnisse ausleben können - sehr unterschiedliche Energien in eine Gruppe einbringen, die sich gegenseitig ergänzen und bereichern. Buben lernen oft von Mädchen den Wert feinmotorischer Tätigkeiten zu schätzen und üben sprachliche Auseinandersetzung, während Mädchen eher zu körperlicher Aktivität und emotionaler Autenthizität angeregt werden.

Da die Kinder in der Neuen Schule bei allem, was sie tun, individuell betreut werden, kann auch den geschlechtsspezifisch unterschiedlichen Bedürfnissen leicht Rechnung getragen werden.

wind