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Hengstenberg, Elfriede, 1892-1992

Die engagierte Pädagogin erkannte, "dass z. B. schlechte Haltung selten oder kaum korrigiert werden kann. Sie ist mit all ihren Symptomen der Ausdruck einer ungünstigen Verhaltensweise des Kindes im physischen wie im psychischen Sinn". Weitere intensive Beobachtungen kindlicher Verhaltensweisen im Zusammenhang mit alltäglichen Bewegungshandlungen (in der Straßenbahn, auf dem Schulweg, beim Sitzen in der Schule, beim Ermahnen durch die Eltern) zeigten der jungen Lehrerin die Notwendigkeit, sich für die Gesamtentwicklung des Kindes und seine Lebensbedingungen zu interessieren. Sie entwickelte Geräte, die es den Kindern ermöglichten, durch eine verbesserte Wahrnehmung des eigenen Körpers zu psychischer und physischer Sicherheit zu gelangen. Sie erkannte wesentlich den engen Zusammenhang zwischen körperlicher Entwicklung, Sicherheit, Balance und Ausgeglichenheit in der Bewegung und der Fähigkeit zu geistiger Leistung.

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